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Motorradtouren quer durch Europa,

sondern auch wertvolle Tipps über Routen, Equipment und Camping.

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☻☻☻ Sehr empfehlenswert

☻☻      Kann man, muss man aber nicht

           Spart es euch

        umsonst / sehr günstig (ohne weitere Eintritte)

€€     normal

€€€   sehr teuer

Wir sind bis Calais mit Auto und Anhänger angereist. In Calais haben wir per Eurotunnel übergesetzt. Auf der Insel haben wir ca. 3050 Kilometer in 7 Fahrtagen absolviert.

Routentipps:

  • Wir haben zur Anreise die Variante Auto und Anhänger gewählt. Übergesetzt haben wir dieses Mal statt mit der Fähre mit dem Autozug über den Eurotunnel. Diese Variante ist kaum teurer aber vor allem schneller. Am Hafen in Calais gibt es einen kostenlosen Parkplatz, der jedoch nicht bewacht und anfällig für Autoaufbrüche ist. Wir fanden wieder ein B&B, wo wir netterweise unser Auto mit Anhänger parken durften. Eine Nachfrage bei den Gastgebern lohnt sich immer.

  • Der Eurotunnel kann sehr günstig sein. Im Internet kann man Standard-Tickets buchen, die aber an eine feste Abfahrtszeit gebunden sind. Je nach Zeit variieren die Preise. Wir haben zwischen 50 € und 60 € bezahlt. Ein Flexi-Ticket, dass an keine fest Zeit gebunden ist, kostet ca. 150€. Vor Ort steigen die Preise wegen der kurzen Vorlaufzeit entsprechend an. Eine Buchung lohnt sich also.

  • Zwei Tage verbrachten wir auf der Insel, um per Motorrad von Folkstone nach Schottland bzw. zurück zu fahren. Natürlich hat auch Engalnd seinen Reiz, wenn man nicht zu viel Autobahn fährt. Wer sich diese Zeit sparen möchte, kann mit der Fähre von den Niederlanden aus direkt nach Schottland übersetzen. Aufgrund der hohen Kosten haben wir darauf verzichtet. In unserem Fall hätte die Überfahrt statt 116€ p.P. ca. 350-400 € p.P. gekostet (Hin- und Rückfahrt). Im Nachhinein würden wir diese Variante aber vorziehen. Wir verloren einfach zu viel Zeit mit An- und Abreisen und fuhren uns auf Schnellstraßen die Reifen platt. Rechnet man den Sprit etc. mit ein, relativiert sich der Preisunterschied.

  • Britische Autobahnen sind für Motorräder grundsätzlich kostenlos. Die zu bevorzugenden A-Roads sind meist gut ausgebaut und oft trotzdem schön kurvig. A-Roads mit einstelliger Nummerierung sind meist autobahnähnlich ausgebaut. Je mehr Ziffern hinter dem A (oder auch bei B-Roads), desto kleiner und meistens auch schöner / kurviger werden die Strecken.

  • Kreisverkehre sind eine Leidenschaft der Briten. Oft reicht schon ein einfacher Punkt auf der Straße. Das Fahren im Kreisverkehr funktioniert dabei aber um Längen besser als in Deutschland, wenn man sich an die einfachen Regeln hält:

    • will man die erste Ausfahrt nehmen, blinkt man VOR dem Kreisverkehr links

    • will man gerade bzw. die zweite Ausfahrt nehmen, blinkt man gar nicht und ordnet sich bei mehrspurigen Kreisverkehren mittig oder rechts ein

    • will man die dritte oder weitere Ausfahrten nehmen, blinkt man VOR dem Kreisverkehr rechts und lässt den Blinker bis zum Erreichen der gewünschten Ausfahrt an. Dann mit Linksblinken das Ausfahren signalisieren.

  • Unbedingt folgen sollte man der sog. "North Coast 500". Die so bezeichnete Route führt über 500 Meilen von Inverness entlang der Ost-, Nord- und Westküste und soll ein Gegenstück zur Route 66 in den USA darstellen. Gerade im Norden hat man aber oft gar keine andere Möglichekeit, so dass den Routenverlauf zu finden kein großes Problem darstellt.

  • Der schönste Streckenabschnitt war meines Erachtens die Nordwestküste. Ein weiteres Highlight war die Isle of Skye, die man keinesfalls auslassen darf. Weitere Inseln wäre sicherlich ebenfalls spektakulär, jedoch fehlte uns die Zeit. Auch deshalb empfehle ich nach den gemachten Erfahrungen die Fähre nach Newcastle. So hat man Zeit für ein paar Inseln mehr!

  • Es lohnt sich sich über die Fährverbindungen zu den schottischen Inseln vorab zu informieren. Wir trafen Motorradfahrer, die über Tage keine Fähre auf keine der Inslen nutzen konnten, da alles ausgebucht war.

  • Die Etappen sind als gpx-Downlaod mit der geplanten Routenführung verfügbar. Tatsächliche Abweichungen, z.B. wegen Dauerregen wurden nicht eingepflegt.

Die Etappen:

Tag 1:

  • 343 Meilen | 550 km | 07:30h

  • Folkstone - Robin Hood Statue Nottingham - Leeds - Castelside - Durham

​​

Tag 2:

  • 300 Meilen | 480 km| 07:30h

  • Durham - Jedburgh Castel - Melrose Abbey - Rosslyn Chapel - Edinburgh - Braemer Castle - Grantown-on-Spey - Inverness

​​

Tag 3 "Noth Coast 500":

  • 249 Meilen | 402 km | 07:00h

  • Invernress - Loch Ness - Dunrobin Castel - Melvich - Ceannabeinne Beach - Durness - Scourie - Unapool - Drumberg - Stoer

​​

Tag 4 "North Coast 500":

  • 235 Meilen | 378 km |  07:00h

  • Stoer - Inchnadamph - Ullapool - Laide - Gairloch - Taagan - Applecross - Baelach na Ba (Pass) - Kyle of Lochalsh - Portree

 

Tag 5 "Isle of Skye":

 

  • 274 Meilen | 440 km | 07:30h

  • Staffin - Uig - Eilean Donan Castle - Fort Augustus - Fort William - Glencoe - Luss - Uplawmoor

Tag 6:

  • 338 Meilen | 543 km | 08:00h

  • Uplawmoor - Dumfries - Kendal - Peterborough

​​

Tag 7:

  • 160 Meilen | 257 km | 04:00h

  • Peterborough - Maidstone - Challock - Canterbury - Dover

 

Besuchte Sehenswürdigkeiten entlang der Route:

 

 

☻☻     Robin Hood Statue, Nottingham  

☻☻     Jedburgh Castle  

☻☻☻ Melrose Abbey   €€

☻☻☻ Rosslyn Chapel   €€

☻☻     Braemer Castle   €€

☻☻     Loch Ness  

☻☻☻ Dunrobin Castle   €€

☻☻☻ Ceannabeinne Beach  

☻☻☻ Bealach na Ba (Pass)  

☻☻☻ Eilean Donan Castle   €€

☻☻☻ Isle of Skye  

☻☻☻ Kilt Rock  

☻☻☻ Glenfinnan Viaduct (Brücke, über die der "Hogwarts-Express" fährt)  

☻☻☻ Glencoe  

☻☻☻ Leeds Castle   €€€

☻☻☻ Dover Castle   €€€

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